{"id":1304,"date":"2025-05-13T14:26:14","date_gmt":"2025-05-13T12:26:14","guid":{"rendered":"https:\/\/studiwahlen.uni-kiel.de\/?page_id=1304"},"modified":"2025-05-13T14:26:14","modified_gmt":"2025-05-13T12:26:14","slug":"wahlprogramm-perspektive-links","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/studiwahlen.uni-kiel.de\/de\/wahl-2025\/antretende-gruppen-fuer-das-stupa-2025\/wahlprogramm-perspektive-links\/","title":{"rendered":"Wahlprogramm &#8222;Perspektive Links&#8220;"},"content":{"rendered":"<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 22px; white-space: pre-wrap;\">Niemals allein immer gemeinsam<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">Die CAU gestalten &#8211; gerecht, feministisch, links<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">1. Vorwort<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">1.1. Wer ist Perspektive Links?<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir von Perspektive Links &#8211; Die Linke Hochschulgruppe haben uns im September 2024 aus einem Zusammenschluss von Studierenden mit verschiedensten Hintergr\u00fcnden und Schwerpunkten gegr\u00fcndet. Uns vereint die Idee einer solidarischen Gesellschaft und eines demokratischen, emanzipatorischen, freiheitlichen, \u00f6kologischen und globalen Sozialismus.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">F\u00fcr uns ist klar &#8211; die Antwort auf die aktuellen Krisen ist nicht die Flucht in den rechten Autoritarismus, der besonders marginalisierte Gruppen weiter entrechtet, linke Errungenschaften torpediert und Hass in unserer Gesellschaft sch\u00fcrt.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Unsere Antwort auf den Rechtsruck lautet Solidarit\u00e4t. Auf dem Campus, in Kiel, Schleswig-Holstein und dar\u00fcber hinaus. <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Niemals allein &#8211; immer gemeinsam!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir verwirklichen unsere Ideale im Hier und Jetzt. Sei es in Arbeitsk\u00e4mpfen, progressiver Bildungsarbeit, Unterst\u00fctzung im Alltag z.B. beim Thema BAf\u00f6G und Miete, dem Schaffen studentischer R\u00e4ume, entschlossenem Eintreten gegen Faschismus, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus und weitere Formen der Unterdr\u00fcckungen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Im Rahmen der Bildungsproteste gegen die Einf\u00fchrung der Verwaltungsgeb\u00fchr haben wir deutlich gemacht: <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Bildung muss bezahlbar sein und die massive Armut unter Studierenden ist f\u00fcr uns nicht hinzunehmen!<\/strong><\/b><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">1.2. Geh\u00f6ren wir zu einer Partei?<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">In unserer Arbeit <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">beziehen wir uns positiv auf die Partei Die Linke<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, denn wir k\u00e4mpfen nicht nur auf dem Campus f\u00fcr Ver\u00e4nderungen, sondern auch in den Parlamenten unseres Landes. Wir sprechen der Linken eine gro\u00dfe Bedeutung in den noch kommenden K\u00e4mpfen auf dem Weg zu einer emanzipatorischen Gesellschaft zu. Denn der Kapitalismus kann nicht das letzte Wort der Geschichte sein.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Schlie\u00df dich uns an!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">In unserem Wahlprogramm findest du verschiedenste Ans\u00e4tze, wie wir unsere Uni, unseren Campus und Kiel zu einem besseren Ort machen wollen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Dieses Wahlprogramm ist dabei auch als Angebot zu verstehen. Du m\u00f6chtest mitwirken? Veranstaltungen planen? Endlich aktiv werden gegen die schreiende Ungerechtigkeit und den Rechtsruck in unserer Gesellschaft?<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Dann komm zu PerspektiveLinks!<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">2. Studium bezahlbar machen!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">2.1. Wohnen ist ein Grundrecht!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wie in beinahe allen gro\u00dfen deutschen St\u00e4dten k\u00f6nnen wir beobachten, wie auch in Kiel die Mietpreise durch die Decke gehen. Im Durchschnitt zahlen wir heute 35% mehr, als noch 2020.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir setzen uns f\u00fcr <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">mehr Wohnheimpl\u00e4tze<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, die zu angemessene Konditionen und zu bezahlbaren Preisen zur Verf\u00fcgung gestellt werden ein.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Doch das allein wird das Mietenproblem nicht l\u00f6sen, denn w\u00e4hrend unsere Mieten immer weiter steigen, machen sich unsere Vermieter*innen die Taschen voll. Darum wollen wir das Problem an der Wurzel packen! Wir wollen uns gemeinsame mit verschiedenen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Mieter*inneninitiativen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, wie dem <\/span><i><em style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">B\u00fcndnis f\u00fcr bezahlbaren Wohnraum Kiel<\/em><\/i><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> gegen die<\/span><span style=\"font-size: 14px; color: rgb(12, 12, 20); white-space: pre-wrap;\"> <\/span><span style=\"color: rgb(12, 12, 20); font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">horrenden<\/span><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> Mieten und f\u00fcr <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">mehr \u00f6ffentlichen Wohnungsbau<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, eine <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Mietpreisbremse<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> und einen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Mietendeckel<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> einsetzen. Dar\u00fcber hinaus organisieren wir an der Uni \u00fcber das Mietenreferat einen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Mieter*innenstammtisch<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, schaffen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Beratungs- und Selbsthilfeangebote<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> in Sachen Miete und sorgen f\u00fcr mehr <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Informationsmaterial<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. Denn das Wissen wie ist der erste Schritt dabei sich zu wehren.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir wollen uns auch der Initiative Deutsche Wohnen und Co. enteignen anschlie\u00dfen, in ihrer Forderung Wohnungen von Konzernen, die zu viel Macht auf dem Wohnungsmarkt haben, konsequent zu enteignen. Diese Forderungen wollen wir auch \u00f6ffentlich im Stadtbild vertreten, damit wir gemeinsam bezahlbaren Wohnraum erk\u00e4mpfen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Der Wohnungsmarkt muss den Mieter*innen dienen &#8211; nicht den Spekulant*innen!<\/strong><\/b><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">2.3. Lage studentischer Besch\u00e4ftigter verbessern!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Letztes Jahr scheiterte die Vereinbarung eines Tarifvertrags zwischen studentischen Besch\u00e4ftigten und dem Land Schleswig-Holstein. Stattdessen wurde eine Schuldrechtliche Vereinbarung auf 12 Monate getroffen, die viele Baustellen offen l\u00e4sst. Es gibt also noch viel zu tun. Darum fordern wir den l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Tarifvertrag f\u00fcr studentische Besch\u00e4ftigte und ein <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Referat f\u00fcr die Studierendengewerkschaft TVStud.<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 16px; white-space: pre-wrap;\">Das Geld muss zum Leben reichen!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir fordern eine <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Erh\u00f6hung der Stundenentgelte<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> f\u00fcr studentische Besch\u00e4ftigte auf 16,50\u20ac\/ Std, welche mit zunehmender Erfahrung auf 17,50\u20ac bzw. 18,50\u20ac steigen sollen sowie <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">verl\u00e4ssliche Vertr\u00e4ge von mind. einem Jahr<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> und einem <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Mindeststundenumfang von 40 Std. pro Monat<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. \u00dcberstunden m\u00fcssen bezahlt werden! Damit zusammenh\u00e4ngend fordern wir Entlohnung von Fortbildungs-, Vorbereitung-, Nachbereitungs- und Korrekturzeiten von Tutor*innen sowie Zeitzuschl\u00e4ge f\u00fcr festgelegte T\u00e4tigkeiten am Wochenende.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 16px; white-space: pre-wrap;\">Arbeitsbedingungen verbessern!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Neben dem Gehalt und Arbeitszeiten m\u00fcssen auch die Arbeitsbedingungen stimmen. Darum werden wir die Universit\u00e4t dazu auffordern <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">studentische Besch\u00e4ftigte nicht mehr als Sachmittel zu f\u00fchren<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. Dadurch k\u00f6nnen Lohnsteigerungen vom Land ausgeglichen werden. Die Lehrst\u00fchle m\u00fcssten sich also nicht mehr entscheiden einen Drucker zu kaufen oder eine*n HiWi einzustellen. Au\u00dferdem braucht es <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">besseren Zugang zu Arbeitsplatz und Arbeitsmitteln<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, wie einem Laptop, einen klar definierte Aufgabenbereiche und eine <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Arbeitnehmer*innenrechte<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, denn viel zu oft kennen studentische Besch\u00e4ftigte ihre Rechte bez\u00fcglich Krankheits- und Urlaubstagen nicht.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 16px; white-space: pre-wrap;\">Mitbestimmung schaffen!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Betriebliche Mitbestimmung durch Personalr\u00e4te ist in Deutschland Alltag. Trotzdem waren studentische Besch\u00e4ftigte lange von der Mitbestimmung in den Personalr\u00e4ten ausgeschlossen. Das \u00e4nderte sich zwar mit dem neuen Vertrag, trotzdem braucht es einen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">eigenen studentischen Personalrat <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">und ein Referat f\u00fcr studentische Besch\u00e4ftigte, die Studierende bei der Durchsetzung ihrer Rechte unterst\u00fctzt und die Umsetzung der aktuellen Rahmenbedingungen \u00fcberwacht.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir werden die CAU auffordern unseren Freund*innen von TVStud die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Dienstadressen aller studentischer Besch\u00e4ftigter zur Verf\u00fcgung zu stellen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, um deren Organisation zu unterst\u00fctzen. Zuletzt fordern wir die CAU auf <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">j\u00e4hrliche Zwischenberichte<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> \u00fcber Abweichungen von den vertraglichen Rahmenbedingungen an den Asta weiterzugeben, um vertragliche \u00c4nderungen und Missst\u00e4nde aufzudecken.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 16px; white-space: pre-wrap;\">2.4. Mensapreisbremse, jetzt<\/strong><\/b><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Weiterhin geh\u00f6rt die Mensa der CAU zu den drei teuersten in ganz Deutschland. W\u00e4hrend immer mehr Studierende unter den gestiegenen Preisen leiden und sich auf das N\u00f6tigste beschr\u00e4nken m\u00fcssen \u2013 und ohnehin 76\u202f% aller alleinlebenden Studierenden in Armut leben oder armutsgef\u00e4hrdet sind \u2013 z\u00e4hlt jeder Euro! Deshalb fordern wir umfassende \u00c4nderungen bei der Preisgestaltung in den Mensen und eine Mensapreisbremse!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir fordern eine vern\u00fcnftige Ausfinanzierung unserer Uni und unserer Mensa! Wir m\u00f6chten, dass der <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">SH-Teller ausschlie\u00dflich in vegan\/ vegetarisch<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> zur Verf\u00fcgung steht. <\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">F\u00fcr Medizinstudierende kostet das Essen am UKSH so viel, wie f\u00fcr Besch\u00e4ftigte des Krankenhauses. Das hei\u00dft: Wir als Studierende bezahlen so viel, wie Chef\u00e4rzt*innen. Darum wollen wir das UKSH auffordern Studierendenpreise einzuf\u00fchren. Au\u00dferdem fordern wir auch hier die Landesregierung auf den Preisunterschied auszugleichen. <\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">2.5. Kostenloser \u00d6PNV<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Obwohl wir das landesweite Semesterticket und das Deutschland-Ticket bef\u00fcrworten entstehen dadurch weitere Kosten f\u00fcr Studierende in H\u00f6he von 176 Euro pro Semester. Wir setzen uns auch auf Kreis-, Landes- und Bundesebene daf\u00fcr ein, dass die Benutzung des <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">\u00d6PNV komplett kostenlos<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> wird. Das ist nicht nur gut f\u00fcr den Geldbeutel von Menschen, die sowieso schon zu wenig Geld haben, sondern auch f\u00fcrs Klima.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Neben einem kostenlosen \u00d6PNV braucht es auch einen \u00d6PNV, mit dem wir schnell ans Ziel kommen. Daf\u00fcr m\u00fcssen vor allem die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">\u00e4u\u00dferen Kieler Stadtteile besser angebunden werden<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. Besonders, weil Studierende durch die voranschreitende Verdr\u00e4ngung aufgrund von steigenden Mieten zunehmend in die \u00e4u\u00dferen Stadtteile ziehen m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">2.6. Bildung muss kostenlos sein!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">F\u00fcr uns steht fest: Studieren sollte kein Privileg, sondern zug\u00e4nglicher sein, besonders f\u00fcr Menschen aus den unteren Einkommensschichten. Daf\u00fcr fordern wir eine <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Abschaffung der Studiengeb\u00fchren<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> und sind au\u00dferdem Teil des Kampagne zum BAf\u00f6G f\u00fcr alle. In einem weiteren Schritt wollen wir das b\u00fcrokratische und repressive <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">BAf\u00f6G durch ein Studienhonorar<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> ersetzen. Denn die akute Armut unter Studierenden ist nicht hinnehmbar und niemand sollte sein Studium hinschmei\u00dfen m\u00fcssen, weil er*sie zu wenig Geld hat.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Um besonders Arbeiter*innenkindern die H\u00fcrden des Studienbeginns zu nehmen wollen wir jedes Jahr zur <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Erstiwoche einen Stammtisch explizit f\u00fcr Arbeiter*innenkinder einrichten<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, im Rahmen dessen Veranstaltungen gew\u00e4hlt und der Start in den Unialltag erleichtert werden soll. Denn Bildungsgerechtigkeit ist f\u00fcr uns als Linke eine zentrale Forderung.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">2.7. Nein zur Verwaltungsgeb\u00fchr! Nein zum Sparhaushalt!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Ende des Jahres sind wir mit tausenden von Studierenden gegen die Verwaltungsgeb\u00fchren von 60\u20ac und den Sparhaushalt der Regierung auf die Stra\u00dfe gegangen. Da machen wir weiter. Wir sagen &#8211; Nein zur Verwaltungsgeb\u00fchr!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir wollen weiter zusammen mit den Gewerkschaften, anderen Hochschulgruppen und der Landesastenkonfrenz Druck auf die Landespolitik aus\u00fcben, um die Erhebung der Verwaltungsgeb\u00fchr zu verhindern.<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> Wir fordern die CAU auf, sich an unsere Seite zu stellen und sich explizit gegen die Einf\u00fchrung der Geb\u00fchr zu stellen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die Verwaltungsgeb\u00fchr reiht sich dabei ein in eine Vielzahl von Erh\u00f6hungen und Kostensteigerungen, die vor allem uns als Studierende treffen. Deshalb setzen wir uns auch auf Bundesebene f\u00fcr ein BAf\u00f6G f\u00fcr alle, Investitionen, auch in unsere Bildung, g\u00fcnstigen Wohnraum und g\u00fcnstige Lebensmittel ein. In einer gerechten Gesellschaft darf Studieren keine Sache des Geldbeutels sein!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Neben der Verwaltungsgeb\u00fchr beschloss das Bildungsministerium zuletzt auch, dass der CAU bis 2029 18,5 Millionen Euro gestrichen werden. Diese K\u00fcrzungen sorgen f\u00fcr Stellenabbau, schw\u00e4chen den Forschungsstandort SH und verschlechtern die Qualit\u00e4t unserer Lehre. <\/span><br \/><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Besonders scheinheilig ist es, dass immer wieder gefordert wird, dass wir als junge Menschen bald den Dienst an der Waffe leisten sollen und in unz\u00e4hligen Talkshows gefordert wird, dass wir etwas zur\u00fcckgeben. Wir sagen ganz deutlich: Schluss mit dem Sparhaushalt! <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir fordern eine anst\u00e4ndige Ausfinanzierung unserer Hochschule<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, denn es geht um unsere Zukunft und daf\u00fcr sagen wir ganz deutlich: Weg mit der Schuldenbremse, die Reichen zur Kasse und her mit dem Hochschulsozialpakt!<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">3. F\u00fcr einen lebenswerten Campus!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 16px; white-space: pre-wrap;\">3.1.Studentischer Raum und Studierendenhaus<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Viel zu lange schon schreit der Campus nach Ende der Vorlesung \u201cgeh nach Hause!\u201d. <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Das wollen wir \u00e4ndern!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir begr\u00fc\u00dfen die Initiative zum Bau des Studierendenhauses, sehen aber auch, dass wir es hier mit einem Projekt zu tun haben, dass erst in weit entfernter Zukunft Fr\u00fcchte tragen wird.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir wollen, bis das Studierendenhaus gebaut ist einen Studierendenraum bzw. ein <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Studierendencaf\u00e9 schaffen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. Dieses soll ein Ort sein, um zusammenzukommen, es soll ein Ort sein, wo kulturelles und politisches Leben auf dem Campus stattfinden kann und es soll ein Ort sein, wo zukunftsweisende Lebens-, Wirtschafts- und Verwaltungsmodelle erprobt und gelebt werden k\u00f6nnen. Denn auch daf\u00fcr sollte unsere Uni Platz bieten.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">3.2. Wie wollen wir das machen?<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir werden innerhalb der ersten Sitzungswoche einen Antrag im StuPa stellen, um den Raum einzufordern. Daraufhin werden wir die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Gr\u00fcndung eines Kollektivs ansto\u00dfen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, dass den Raum verwaltet, kulturelle Angebote &#8211; auch in Zusammenarbeit mit den Hochschulgruppen &#8211; schafft und den Caf\u00e9betrieb beginnt.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Der Raum soll somit ein Ort studentischer Selbstverwaltung werden, wo <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">studentische Gruppen Vortr\u00e4ge, Seminare und Weiteres abhalten k\u00f6nnen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. Er soll zum Verweilen einladen, denn Studieren ist mehr, als nur in der Vorlesung hocken. Konkret schlagen wir daf\u00fcr den renovierungsbed\u00fcrftigen Sechseckbau vor. Uns geh\u00f6rt der Campus!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die Selbstverwaltung sorgt f\u00fcr die einfachere Organisation und Bewerbung studentischer Veranstaltungen. Ausrichtende werden dadurch von der schwerf\u00e4lligen und langwierigen Kommunikation mit der Uni befreit. Es darf nicht sein, dass man Wochen auf einen Raum wartet!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir wollen Wertsch\u00e4tzung und Anerkennung studentischer Kultur und Freir\u00e4ume f\u00fcr ebendiese!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">3.3. Das Alternative Vorlesungsverzeichnis<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Trotz einer gewissen Vielfalt an Hochschulgruppen sehen wir, dass viele Veranstaltungen dieser nur schlecht besucht sind. Das liegt an schlechter Kommunikation, mangelnden R\u00e4umlichkeiten, damit zusammenh\u00e4ngen h\u00e4ufig fehlender Regelm\u00e4\u00dfigkeit und begrenzter Werbem\u00f6glichkeiten.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir wollen die Bewerbung dieser Veranstaltungen unterst\u00fctzen. Daf\u00fcr m\u00f6chten wir das Alternative Vorlesungsverzeichnis einrichten, in dem Hochschulgruppen und Lehrst\u00fchle ihre Vortr\u00e4ge, Seminare, Kneipenabende und mehr bewerben k\u00f6nnen. Dadurch soll studentische Kultur und studentisches Leben gef\u00f6rdert, besser vernetzt und der Campus belebt werden.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">3.4. Barrierefreiheit<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Ausbau der Barrierefreiheit auf dem Campus! Fl\u00e4chendeckende Ausstattung mit Rampen, ausreichend breite Eing\u00e4nge zu Vorlesungss\u00e4len und Seminarr\u00e4umen, Bodenleitsysteme f\u00fcr Blinde und visuell eingeschr\u00e4nkte Personen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Es gibt gute Ans\u00e4tze und die Bem\u00fchungen d\u00fcrfen jetzt nicht einschlafen und hinter anderen Themen zur\u00fcckbleiben.<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">4. Lehre &amp; Forschung<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">4.1. Solidarit\u00e4t statt Leistungszwang!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Immer wieder bekommen wir das Gef\u00fchl, als ginge es beim Studium vor allem um eins: M\u00f6glichst schnell Fachkr\u00e4fte f\u00fcr den Arbeitsmarkt und somit die kapitalistische Verwertung ausbilden, komme was wolle. Das halten wir f\u00fcr grundfalsch! Statt ewiger Konkurrenz und st\u00e4ndigem Leistungsdruck wollen wir <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">freie und kritische Bildung f\u00fcr alle!<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> Es gibt oft zu wenig Raum zur Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung, Eigenstudium, Sport und soziale Interaktionen. Das muss sich \u00e4ndern!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir setzen uns daf\u00fcr ein, die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Regelstudienzeit zur Mindeststudienzeit<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> zu machen. Wir fordern auf Landesebene die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Abschaffung der Langezeit-Studiengeb\u00fchren<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> und fordern die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Zahl der maximalen Fehlversuche hochzusetzen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> sowie eine Reform, dass das <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Nichterscheinen nicht als Fehlversuch gewertet wird<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, wie es bereits an vielen anderen Universit\u00e4ten Gang und Gebe ist.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Dabei wollen wir selbstverst\u00e4ndlich nicht verhindern, dass die, die es wollen ihr Studium in Regelstudienzeit beenden. Wir wollen Studierenden aber die M\u00f6glichkeit geben, das Studium in ihrem Tempo zu beenden, denn jede Lebenssituation ist eine andere und Studierende, die ein Kind gro\u00dfziehen, Angeh\u00f6rige pflegen oder viel arbeiten m\u00fcssen d\u00fcrfen nicht bestraft werden!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Des Weiteren wollen wir kritische Lehre f\u00f6rdern und <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">verlangen die Anrechenbarkeit von studentisch organisierten Kursen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, Seminaren und andere Lehrveranstaltungen. Zu einer solidarischen Uni geh\u00f6rt auch, dass wir<\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> freien Zugang zu Lehrb\u00fcchern und Pr\u00fcfungsliteratur<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> bekommen, anstatt relevante B\u00fccher kaufen zu m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">4.2. Anwesenheitspflicht<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Obwohl die Anwesenheitspflicht theoretisch abgeschafft wurde, wird sie in der Praxis immer noch in Seminaren und Vorlesungen angewandt. Wir wollen ein Studium gew\u00e4hrleisten, das auch f\u00fcr Leute zug\u00e4nglich ist, die daneben noch anderen Verpflichtungen nachkommen. <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Deshalb fordern wir die praktische Abschaffung der Anwesenheitspflicht!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">4.3. Digitale Lehre<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die Digitalisierung kann auch ein Schl\u00fcssel sein, um die Vereinbarkeit und Studium und Arbeit oder anderen Verpflichtungen zu verbessern. <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass Pflichtmodule, wie Vorlesungen immer eine M\u00f6glichkeit zur hybriden Teilnahme anbieten m\u00fcssen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. Entweder mit einer Videoaufzeichnung oder einer Live\u00fcbertragung, sodass beruflich besch\u00e4ftigte Studis flexibler in ihrer Zeitplanung sein k\u00f6nnen. Damit w\u00fcrden auch Kommiliton*innen, die zur Uni pendeln m\u00fcssen entlastet werden, indem die Zusammenstellung der Stundenpl\u00e4ne entzerrt wird und nicht f\u00fcr einzelne Veranstaltungen eine stundenlange An- und Abreise in Kauf genommen werden muss. Die meisten Vorlesungss\u00e4le sind bereits mit entsprechender Technik ausgestattet, diese wird nur bisher nicht daf\u00fcr genutzt!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">4.4. Die CAU braucht eine Zivilklausel<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Als linke Hochschulgruppe sprechen wir uns gegen eine Militarisierung der Gesellschaft aus und fordern daher, dass sich <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">die CAU dazu verpflichtet, ausschlie\u00dflich im Interesse der Zivilgesellschaft zu forschen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. An einer Universit\u00e4t als Ort der Innovation sollte der Fokus mehr auf den Bedingungen f\u00fcr ein friedliches Zusammenleben liegen als auf einer kriegerischen Konfrontation. Angesicht der um sich greifenden Militarisierung in Deutschland und Europa fordern wir, dass die Antwort auf die geplante Aufr\u00fcstung gesteigerte Forschungskapazit\u00e4ten in zivilen und friedenstiftenden Bereichen sein m\u00fcssen!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Dar\u00fcber hinaus sagen wir ganz deutlich: <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die Bundeswehr hat, vor allem mit Werbeveranstaltungen an unserer Uni nichts verloren hat!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">4.5. Transparenzklausel<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">In einem vorgelagerten Schritt <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">setzen wir uns f\u00fcr eine Transparenzklausel<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> ein, denn wir wissen aktuell nicht, woran die Universit\u00e4t in Sachen R\u00fcstung forscht.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die Transparenzklausel verpflichtet die CAU dazu, Kooperationsprojekte, Drittmittel und externe Finanzierung \u00f6ffentlich sichtbar zu machen. Dadurch wollen wir verhindern, dass interessen-geleitete Forschung Einfluss auf unsere Universit\u00e4t nimmt, vor allem, wenn es um Forschung in Sachen Milit\u00e4r oder f\u00fcr rechte Think-tanks geht.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir fordern die Uni auf <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Drittmittel offenzulegen, <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">eine<\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> Forschungsethikkommission <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">einzurichten<\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">und<\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> wissenschaftliche Freiheit <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">und<\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> Transparenz <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">zu wahren.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir sagen ganz deutlich:<\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> Keine Wissenschaft f\u00fcr Krieg!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">4.6. Digitalisierung<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Jedes Semester das Gleiche &#8211; unendliches Klicken durch die vielen Portale \u00fcber welche die CAU ihre Veranstaltungen plant. W\u00e4hrend andere Universit\u00e4ten schon seit Jahren mit einem System arbeiten, scheint die CAU sich in dieser Sache kaum zu bewegen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir m\u00f6chten eine Initiative starten eine Plattform f\u00fcr alle Studienbelange zu schaffen.<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Doch f\u00fcr die Verwendung der Plattform brauchen wir endlich <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">stabiles Internet<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> auch und vor allem zu Sto\u00dfzeiten \u00fcberall auf dem Campus!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">4.7. F\u00fcr kritische Forschung<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Eine Universit\u00e4t ist ein Ort f\u00fcr Fortschritt und gesellschaftliche Entwicklung.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Deshalb stehen wir f\u00fcr<\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> progressive und gesellschaftskritische Forschung<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> ein. Da Studienrichtungen wie Gender Studies und Postcolonial Studies immer wieder rechten Angriffen und Versuchen der Delegitimierung ausgesetzt sind, solidarisieren wir uns explizit mit allen Forschenden dieser F\u00e4cher und k\u00e4mpfen f\u00fcr deren Fortf\u00fchrung an unserer Uni.<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">5. Linker Feminismus<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">5.1. Gewalt und \u00dcbergriffe gegen Studierende<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Laut der aktuellsten Zahlen aus dem Jahr 2023 wird in Deutschland jeden Tag eine Frau aufgrund ihres Geschlechts umgebracht. Zu fast drei versuchten Femiziden kommt es jeden Tag.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Gewalt, besonders gegen FINTA*- und queere Personen ist leider Alltag &#8211; auch an unserer Uni.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Darum wollen wir im Asta eine <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">anonyme<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Meldestelle <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">einrichten, an die sich Studierende wenden k\u00f6nnen, wenn sie Diskriminierung, \u00dcbergriffigkeit, sexualisierte Gewalt oder sexuelle Bel\u00e4stigung erleben. Von dort aus wollen wir Betroffene bei ihrer Suche nach Ansprechpartner*innen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">unterst\u00fctzen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> und <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Informationsmaterialien<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> zur Verf\u00fcgung stellen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Dar\u00fcber hinaus wollen wir f\u00fcr solche F\u00e4lle durch die Meldestelle <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Sichtbarkeit schaffen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, um <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">systematisch Daten zu diesen Vorf\u00e4llen zu erheben.<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">5.2. FINTA* in der Wissenschaft<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Je h\u00f6her man in der akademischen Hierarchie schaut, desto h\u00f6her wird der M\u00e4nneranteil &#8211; und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Dies h\u00e4ngt keineswegs mit einer zu geringen Zahl qualifizierter FINTA*-Personen zusammen, sondern mit strukturellen Problemen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir setzen uns im StuPa und im Asta daf\u00fcr ein, dass <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">FINTA*-Personen in der Wissenschaft vermehrt sichtbar gemacht werden<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">. Dies wollen wir u.a. dadurch erreichen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">besonders FINTA*-Personen f\u00fcr die Asta-Seminare<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> einzuladen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Zudem wollen wir <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">feministische Seminare f\u00f6rdern und Initiativen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, wie das B\u00fcndnis zum feministischen Kampftag, am 8. M\u00e4rz <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">unterst\u00fctzen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, sowohl finanziell, wie auch durch \u00f6ffentliche Reichweite.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir wollen so die CAU zu einem sichere, inklusiveren und geschlechtergerechteren Ort machen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">5.3. Geschlechtergerechte Toiletten<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir fordern den <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">kostenfreien Zugang zu Periodenprodukten<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> auf allen Toiletten der Universit\u00e4t. Dar\u00fcber hinaus fordern wir <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">genderneutrale Toiletten in allen Geb\u00e4uden<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> der CAU. Damit positionieren wir uns gegen die Ausweisung von Toiletten f\u00fcr Menschen mit Behinderung als genderneutrale Toiletten, Dies ist nicht nur stigmatisierend, sondern verknappt auch Toiletten f\u00fcr Menschen mit Behinderung.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">5.4. Menstruationsbeschwerden als Fehlgrund<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Selbst bei st\u00e4rksten Menstruationsbeschwerden gelten diese oft nicht als Grund, um bei Seminaren oder \u00dcbungen zu fehlen &#8211; man soll sich halt zusammenrei\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Zeit, dass sich das \u00e4ndert. <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir fordern, dass Menstruationsbeschwerden als Fehlgrund anerkannt wird &#8211; ohne \u00e4rztlichen Bescheid!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">5.5. Kitapl\u00e4tze an der CAU<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die Vereinbarkeit von Familie und Studium stellt viele Eltern vor finanzielle sowie organisatorische Probleme. Als besonders problematisch erachten wir es, dass die Kinderbetreuung der Kinderg\u00e4rten der CAU um 17:00 endet, w\u00e4hrend viele Vorlesungen, Seminare oder \u00dcbungen erst um 17:45 oder sp\u00e4ter enden. <\/span><br \/><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Darum fordern wir die Ausweitung der Randzeiten auf 18:00. Wir fordern die CAU au\u00dferdem auf zu erheben, wie viele Familien dieses Angebot in Anspruch nehmen w\u00fcrden, um bedarfsgerecht Pl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung zu stellen. <\/strong><\/b><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">6. Klima und Asyl<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">6.1. Die CAU und die Klimagerechtigkeit<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die Klimakrise rollt unaufhaltsam auf uns zu. Sogenannte tipping points kommen immer n\u00e4her und das 1,5 Grad Ziel der Pariser Abkommens scheint jetzt schon gerissen zu sein. Trotzdem scheint die Klimabewegung am Boden und nur selten wird in den \u00f6ffentlichen Medien \u00fcber die Klimakatastrophe gesprochen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Es darf keine Neutralit\u00e4t geben vor dem drohenden Ende des Lebens, wie wir es auf der Erde kennen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Darum fordern wir einen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">kostenlosen \u00d6PNV f\u00fcr Studierende<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> und langfristig f\u00fcr alle Menschen. Des Weiteren m\u00f6chten wir die Uni dazu bewegen besonders an <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">klimafreundlichen Forschungsprojekten<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> zu forschen, anstatt mit fossilen Brennstoffkonzernen zusammenzuarbeiten. In welchem Ausma\u00df dies stattfindet, k\u00f6nnen wir aufgrund der fehlenden Transparenzklausel nicht einsehen. Zudem fordern wir im Rahmen der umweltbewussten Forschung das <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Einstellen von Tierversuchen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> an unserer Uni.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Au\u00dferdem soll die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Klimakatastrophe vermehrt Einzug in die Fachcurricula<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> der verschiedenen Studieng\u00e4nge finden und auch in der Mensa sollen <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">finanzielle Anreize<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> gesetzt werden, eher auf vegane oder vegetarische Produkte zur\u00fcckzugreifen. Das darf aber nicht hei\u00dfen, dass gewisse Speisen teurer werden. Stattdessen m\u00fcssen vegane und vegetarische alternativen g\u00fcnstiger werden! An dieser Stelle ist uns aber klar, dass wir die Klimakatastrophe nicht auf einzelne Konsumentscheidungen abw\u00e4lzen k\u00f6nnen, sondern <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">strukturelle Ver\u00e4nderungen<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> brauchen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Es ist an der Zeit, dass die CAU aktiver wird &#8211; f\u00fcr eine lebenswerte und klimagerechte Zukunft.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">6.2. Flucht &amp; Asyl<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Mit gro\u00dfer Sorge blicken wir auf die bisherigen und zuk\u00fcnftigen migrationspolitischen Versch\u00e4rfungen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">T\u00e4glich sterben an den europ\u00e4ischen Au\u00dfengrenzen Menschen auf der Suche nach einem sicheren Leben.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Statt Menschen zu retten schaut die EU weg und toleriert seit vielen Jahren, dass Schutzsuchende auf illegale Weise durch sogenannte Pushbacks zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden oder in den Foltergef\u00e4ngnissen der sogenannten Lybischen K\u00fcstenwache landen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir fordern eine solidarische Wende in der Migrationspolitik und sagen &#8211; Migration muss sicher und m\u00f6glich sein, Gefl\u00fcchtetencamps in und au\u00dferhalb der EU d\u00fcrfen nicht zum Dauerzustand werden!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir m\u00f6chten uns im Hochschulkontext daf\u00fcr einsetzen, die <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">katastrophale Situation an den Au\u00dfengrenzen vermehrt zu beleuchten<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Die CAU deklariert sich selbst als weltoffene Universit\u00e4t. Teil dessen ist f\u00fcr uns auch sich gegen die massive Abschiebepraxis, Abschottung und Drittstaatenregelungen zu stellen. <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Gleichzeitig sollte sich dadurch jede Zusammenarbeit in der Forschung mit der europ\u00e4ischen Grenzschutzagentur FRONTEX ausschlie\u00dfen.<\/strong><\/b><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">7. Emanzipatorische Uni, jetzt!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">7.1. Machtmissbrauch<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Als Studierende bewegen wir uns konstant in Machtgef\u00e4llen. Das bietet leider auch immer wieder die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Machtmissbrauch und Grenz\u00fcberschreitungen. Ob <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">unbezahlte<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">\u00dcberstunden <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">von HiWis oder Tutor*innen, <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">schlechtere Bewertungen <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">von Abgaben aufgrund pers\u00f6nlicher Differenzen oder das <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Nichtakzeptieren <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">von <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Widerrede <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">bei unangebrachten oder diskriminierenden \u00c4u\u00dferungen von Professor*innen und Dozierenden &#8211; der Machtmissbrauch kann viele Gesichter annehmen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir setzen uns dem entgegen!<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\"> Zu gerechten Studienbedingungen geh\u00f6rt auch ein Umfeld ohne Missbrauch von Machtgef\u00e4llen. Deshalb wollen wir \u00f6ffentlich auf das Thema aufmerksam machen und eine <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">anonyme Meldestelle <\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">f\u00fcr Erfahrungen von Machtmissbrauch und grenz\u00fcberschreitendem Verhalten einrichten.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">7.2. Neofaschist*innen raus aus der Uni!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">W\u00e4hrend am Uni-Hochhaus stolz eine \u201cKein Ort f\u00fcr Neonazis\u201d-Plakette aush\u00e4ngt, steigen die Anschuldigungen, dass Rechtsextremen an der Uni doch Raum geboten wird.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Rechtsextreme Parolen, die inad\u00e4quat aufgearbeitet und nicht zur Anzeige gebracht werden oder Kandidierende der gesichert rechtsextremen AfD, die trotz ihrer menschenverachtenden Gesinnung weiter an dieser Uni arbeiten d\u00fcrfen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir sagen: Lose Lippenbekenntnisse reichen nicht aus!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">In einer immer weiter nach rechts rutschenden Gesellschaft und einer globalen faschistischen Bedrohungslage m\u00fcssen wir Konsequenzen ziehen und entschlossen handeln. <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Darum fordern wir von der CAU ein Handlungskonzept zum Umgang mit dem Rechtsextremismus, auf dem Campus und dar\u00fcber hinaus.<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Keinen fu\u00dfbreit den Faschist*innen &#8211; erst recht nicht an unserer Uni!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"white-space: pre-wrap;\">7.3. Emanzipatorische Bildung<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir setzen uns daf\u00fcr ein auch weiterhin Ressourcen der Universit\u00e4t zu nutzen, um diskriminierungssensible Bildungsprogramme anzubieten<\/strong><\/b><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">, wie die Ringvorlesung zu Antisemitismus und Rassismus in der Bildung. Dar\u00fcber hinaus wollen wir diese Programm ausbauen, um unsere Ressourcen zu nutzen, um <\/span><b><strong style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">kritische Lehre st\u00e4rker an der Uni zu verankern!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Zu emanzipatorischer Bildung z\u00e4hlt au\u00dferdem auch politische Bildung und die F\u00f6rderung von Klassenbewusstsein. Deshalb setzen wir uns daf\u00fcr ein, dass Vortr\u00e4ge und Veranstaltungen mit Klassenstandpunkt an unserer Uni angeboten und allen Studierenden zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Diese Vorlesungen sollen auch durch das Alternative Vorlesungsverzeichnis st\u00e4rker vernetzt werden.<\/span><\/p>\n<p><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><b><strong style=\"font-size: 18px; white-space: pre-wrap;\">8. Studierende organisiert euch!<\/strong><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir stehen ein f\u00fcr eine Universit\u00e4t, in der alle Menschen studieren k\u00f6nnen, statt Barrieren zu begegnen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">F\u00fcr eine Universit\u00e4t, die uns pers\u00f6nliche Entwicklung und freie Entfaltung erm\u00f6glicht, statt uns in Leistungsdruck und finanziellen Sorgen zu ertr\u00e4nken.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">F\u00fcr eine Universit\u00e4t, an der politische Bildung und kritische Forschung zu Klassenbewusstsein und Emanzipation f\u00fchren!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Universit\u00e4t und Forschung sind politisch &#8211; dies zu ignorieren oder sogar zu leugnen st\u00e4rkt nur die unterdr\u00fcckenden kapitalistischen Strukturen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir leisten Widerstand gegen den neoliberalen Umbau des Bildungssektors und streiten f\u00fcr eine emanzipatorische Gesellschaft!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Dabei kommt es auf jede*n einzelne*n an, der*die sich engagiert und bereit ist, f\u00fcr diese Vision einzustehen.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Studierende, organisiert euch! Lasst uns nicht kapitulieren vor den Superreichen, lasst uns dem Machtzuwachs der Faschist*innen nicht ohnm\u00e4chtig zusehen: Lasst uns solidarisch zusammen k\u00e4mpfen!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Den politischen Kampf tragen wir mit euch lautstark nach au\u00dfen &#8211; auf dem Campus und dar\u00fcber hinaus.<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Wir Studierende sind eine wichtige gesellschaftliche Gruppe, wir haben ein Recht darauf, in den wichtigen Fragen mitzudebattieren!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">Daf\u00fcr stehen auch wir als Perspektive Links, und wir werden die Sichtbarkeit der Studierenden unterst\u00fctzen, wo es nur geht!<\/span><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><span style=\"font-size: 14px; white-space: pre-wrap;\">F\u00fcr eine Uni, f\u00fcr eine Gesellschaft, die wir gemeinsam f\u00fcr alle gestalten!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Niemals allein immer gemeinsam Die CAU gestalten &#8211; gerecht, feministisch, links 1. Vorwort 1.1. Wer ist Perspektive Links? Wir von Perspektive Links &#8211; Die Linke Hochschulgruppe haben uns im September 2024 aus einem Zusammenschluss von Studierenden mit verschiedensten Hintergr\u00fcnden und Schwerpunkten gegr\u00fcndet. 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